Allgemeinmedizin

Moderne hausärztliche Betreuung

In unserer Ahlener Praxis für Allgemeinmedizin (MVZ- medizinisches Versorgungszentrum) erwartet Sie das gesamte Spektrum moderner hausärztlicher Betreuung. Nachfolgend erfahren Sie unter anderem, welche besonderen Krankheitsbilder behandelt werden und welche speziellen Diagnose- und Therapieverfahren zum Einsatz kommen. Bei Fragen, die über den Inhalt dieser Seiten hinaus gehen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Krankheitsbilder

Akute oder chronische Bronchitis

Allgemeiner Begriff für eine Entzündung der zentralen Atemwege ohne Beteiligung des Lungengewebes meist mit den klinischen Symptomen Husten und Auswurf.

Ursachen können chemische oder physikalische Reizstoffe sein oder auch virale oder bakterielle Entzündungen. Unter einer akuten Bronchitis versteht man eine plötzlich aufgetretene und kurz anhaltende Erkrankung.

Als chronische Bronchitis wird der anhaltende Krankheitszustand über längere Zeit bezeichnet (8-12 Wochen). Eine chronisch obstruktive Bronchitis besteht bei einer messtechnisch nachgewiesenen anhaltenden Einengung der Bronchien.


Asthma-Exazerbation

Mit einer Exazerbation der asthmatischen Erkrankung wird eine deutliche Verschlechterung der Symptome bezeichnet.
Eine Exazerbation kann leicht, -mittel, -und schwergradig verlaufen.
Eine schwergradige Asthma-Exazerbation beschreibt einen akuten Asthmaanfall, wohingegen sich eine leicht- und mittelgradige Exazerbation im Rahmen einer akuten Bronchitis äußert.

Zur Differenzierung der Schweregrade werden vier Parameter herangezogen:

1) PEF - Peakflow (z. B bei schwerem Asthmaanfall: PEF<50% des Bestwertes)
2 )Sprechen (Einschränkungen aufgrund von Kurzatmigkeit)
3) Atemfrequenz (AF:>25/min)
4) Herzfrequenz (HF:>110/min)

Entsprechend der GINA Guidelines wird die Therapie dem Grad der Exazerbation angepasst.


COPD-Exazerbation

Unter Exazerbation versteht man die deutliche Verschlimmerung der Symptome einer bereits bestehenden, in der Regel chronischen Erkrankung.
Eine COPD-Exazerbation äußert sich meist durch vermehrten Husten, Luftnot und grünlich / gelblichen Schleimauswurf.

Die Symptome treten oft sehr rasch auf (akute Exazerbation) oder infolge eines viralen oder bakteriellen Infektes (Infektexazerbation)
Eine Blutentnahme, sowie eine Lungenfunktion sind neben der Schilderung der Symptome wichtige diagnostische Maßnahmen.
Zusätzlich kann ein Röntgenbild bei der Diagnostik helfen und ggf. eine Lungenentzündung als Ursache für die Beschwerden ausschließen.
Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, die individuell mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden müssen. So kann zum Beispiel ein Kortisonstoß und / oder ein Antibiotikum nötig sein.
In einigen seltenen Fällen kommt es im Zuge nach Exazerbation zu einem stationären Aufenthalt.

 


Colitis indeterminata

Diese Diagnose wird nach Darmspiegelung gestellt, wenn nicht eindeutig zwischen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn unterschieden werden kann.
10% aller chronisch entzündlichen Darmerkrankungen werden so definiert.

 


Colitis ulcerosa

Die Colitis ulcerosa ist eine CED ohne Ursache. Die Ausprägung ist unterschiedlich.Typische Symptome sind schleimig, blutige Durchfälle mit erhöhter Stuhfrequenz und ausschließlichem Befall des Dickdarms.
Es sind nur die oberflächlichen Darmschichten und vorwiegend jungen Menschen betroffen. Symptome sind vorwiegend akute und plötzliche Durchfälle mit Kopf-und Bauchschmerzen. Die Diagnose erfolgt mittels Stuhlproben.

Die Therapie beinhaltet lediglich einen Flüssigkeitszufuhr-und Mineralstoffausgleich.

 


Divertikulose

Die Divertikulose bezeichnetVeränderungen der Dickdarmwand mit Bildung kleiner Ausstülpungen. Sie kommen häufig vor, sind symptomfrei und nicht therapiebedürftig.


Divertikulitis

 

Die Divertikulitis ist eine Entzündung von Divertikeln mit Schmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung.
Zu 95% im linken Unterbauch als Sigmadivertikulitis auftretend. Bei unter 40 jährigen selten auftretend.

 


Lungenentzündung

Die Pneumonie (Lungenentzündung) bezeichnet eine virale oder bakterielle Entzündung des Lungengewebes. Eine schwere Bronchitis kann letztlich nur durch eine Röntgenaufnahme von einer Pneumonie abgegrenzt werden.


Mikroskopische Colitis

Die Mikroskopische Colitis ist eine entzündliche Erkrankung des Dickdarms, die typischerweise bei der Darmspiegelung unauffällig erscheint.
Die Gewebeproben jedoch krankhaft entzündet sind.
Man unterscheidet eine Kollagene Colitis von einer lymphozytäre Colitis.

 


Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, die erstmals 1930 von Dr.Crohn beschrieben wurde und kann sich äußern in 5-20 Durchfälletäglich bis zu 6 Wochen, Gewichtsverlust, Bauchschmerzen, Auffälliigkeiten an Gelenken etc.
Sie kann von Mund bis After Entzündungen auslösen.
Da alle Gewebsschichten betroffen sind besteht die Gefahr von Abszessen.

Risikofaktoren sind u.aRauchen,Alter,Vererbung,Nord-Süd Gefälle sowie die Ernährung.

 


Norovirus Infektion

50% der akuten Magen-Darmentzündungen, die nicht bakteriell bedingt sind, werden durch Noroviren ausgelöst.
Stuhl und Erbrochenes sind Infektionsquellen.
Symptome sind Brechdurchfall, Bauch-und Kopfschmerzen, welche ca 1-3 Tage anhalten können.

Es besteht die Gefahr einer schnellen Ausbreitung.
Die Diagnose erfolgt mittels Stuhluntersuchung.
Es erfolgt eine mind.48h Isolierung nach Abklingen der Beschwerden. (Krankenhaus,Pflegeeinrichtung)
Die Therapie erfolgt symptomatisch.

 


Reizdarmsyndrom

Das RDS zählt zu den funktionellen Darmerkrankungen.7-25% d. westl.Welt sind betroffen. Typisch für das RDS ist, daß keine biochemischen oder strukturellen Ursachen zu finden sind. Die Symptome sind mit anderen Darmerkrankungen verwechselbar.
Das RDS ist jedoch eher ungefährlich und wird in zwei Kategorien unterteilt.Zum einen das RDS mit vorwiegend Durchfall und zum anderen das RDS mit Verstopfung. Die Therapie erfolgt symptomatisch.

 


Salmonelleninfektion

Die Salmonelleninfektion ist eine bakterielle Entzündung, die von Tieren auf Menschen und umgekehrt aber auch durch Lebensmittel übertragen werden kann.
Rohe Eier und Fleisch sind Hauptverursacher.
Die Therapie erfolgt symptomatisch.

 



Diagnose und Therapie

Diabetes-Schulung

Informationen folgen!


Abdomen Sonographie

Die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane (Abdomensonographie) ist eine bildgebende Röntgenstrahlen-freie Darstellung der Bauchorgane. Mit dieser Untersuchung lässt sich einfach und völlig schmerzlos die Strukturen verschiedener Organe und Körperregion Untersuchungen.

Dieses Untersuchungsverfahren wird angewandt zur Abklärung von Mittel- und Unterbauchbeschwerden.

Folgende Organe können mittels Ultraschalltechnik gut dargestellt und beurteilt werden:

  • Leber: Zum Beispiel Fettleber oder Gallenblasenzysten
  • Gallenblase: Zum Beispiel Gallenblasensteine, Gallenblasenpolypen
  • Nieren: Zum Beispiel Nierensteine, Harnstauung, Zystennieren
  • Bauchspeicheldrüse: Zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchspeicheldrüsensteine
  • Milz: Zum Beispiel Milzvergrößerung
  • Aorta (große Bauchschlagader): Zum Beispiel Vergrößerung der Aorta (Bauchaortenaneurysma)

Da Luftanreicherung im Bauchraum bei der Auswertung der Untersuchung störend sein kann, wäre es von Vorteil, wenn der Patient bei der Untersuchung nüchtern ist. Grundvoraussetzung ist dieses allerdings nicht.


Allgemeines zur Darmspiegelung

Bei den Darmspiegelungen gibt es verschiedene Möglichkeiten unterschiedliche Teilabschnitte des Darmes zu untersuchen. Je nachdem welcher Darmabschnitt, oder ob der gesamte Darm untersucht wird, werden die Untersuchungen unterschiedlich bezeichnet. Wird lediglich der Mastdarm (Rektum) untersucht, so bezeichnet man es als Rektoskopie. Wird der Untersuchungs-Schlauch bis in den s-förmigen Bereich des Dickdarmes vorgeschoben wird es als Sigmoidoskopie (auch Rektosigmoidoskopie) benannt. Die Untersuchung des kompletten Dickdarmes wird als Koloskopie bezeichnet.


chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Zur schnellen Diagnosefindung sind folgende Schritte sinnvoll:

  • ärztliches Gespräch mit einer körperlichen Untersuchung
  • Ultraschall
  • (End)darmspiegelung, Magenspiegelung
  • MRT des Dünndarms
  • Röntgen -Endosonographie

 


Dopplersonographie

Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße mit Darstellung des Blutflusses, Darstellung von Veränderungen im Bereich der Halsgefäße und Schweregradeinteilung der Verengung.


Standorte


EKG

Gastroskopie / Gastro-Duodenoskopie

Bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie, oder auch Ösophago-Gastroskopie) wird das Schlauchsystem, an dessen Ende sich eine Micro Kamera befindet, in den Magen eingeführt. Bei der Durchführung einer Ösophago-Gastro-Duodenoskopie wird der Schlauch sogar bis in den ersten Abschnitt des Dünndarmes vorgeschoben.

Diese Untersuchungsverfahren werden häufig zur Abklärung bei Sodbrennen und unklaren Oberbauchbeschwerden durchgeführt und kann mit oder ohne Betäubung (“Schlafspritze") durchgeführt werden. Der Nachteil der "Schlafspritze" ist allerdings eine Einschränkung der Verkehrstauglichkeit bis zum nächsten frühen Morgen (ca. 4 Uhr). Demnach darf der Patient nach der Untersuchung nicht aktiv am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und muss ggf. abgeholt werden oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln abreisen.

Die Gastroskopie kann nur nüchtern durchgeführt werden, das bedeutet, dass nicht gefrühstückt werden darf.

Die Untersuchung wird von erfahrenen Ärzten durchgeführt, dennoch kann es im schlimmsten Fall zu Komplikationen wie Verletzungen im Bereich des Magens oder der Speiseröhre kommen sowie zu Herz-Kreislaufreaktionen oder Beeinträchtigung der Atmung. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wird Ihnen alles noch einmal erneut ausführlich erläutert und Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen.


Grippeschutzimpfung

Eine Impfung gegen den Erreger der Influenzagrippe ist bei den unten genannten Personengruppen durch die STIKO (Ständige Impfkomission) jährlich im Herbst empfohlen. Bei der „echtne“ Grippe (Influenza) bestehen ähnliche Symptome wie bei einer „Erkältung“ durch andere virale Erreger – allerdings sind schwere Verläufe bis hin zum Tod häufiger.

Betroffen sind insbesondere

  • Menschen, die über 60 Jahre alt sind
  • Menschen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose)
  • Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder HIV-Infektion
  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Schwangere
  • Menschen, die durch Kontakt zu vielen Personen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben oder die gefährdete Personen in ihrem nahen Umfeld anstecken könnten: medizinisches Personal, Personal in Pflegeeinrichtungen und Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr (z.B. Busfahrer, Lehrer)

 

 


Koloskopie

Bei einer Dickdarmspiegelung (Koloskopie) wird ein Schlauchsystem, an dessen Ende sich eine Micro Kamera befindet, in den Darm eingeführt. Bei dieser Untersuchung wird der gesamte Bereich des Dickdarms untersucht.
Bösartige Tumore, Darmpolypen, Entzündungen oder Blutungen sowie Verlaufskontrollen bei chronischen Darm-Erkrankungen, können so einfach überwacht und diagnostiziert werden. Wenn nötig können während der Untersuchung Proben entnommen werden.

Grundvoraussetzung für diese Untersuchung ist die komplette Stuhlfreiheit des Dickdarmes um alle Teilbereiche einsehen zu können. Für diese Zwecke erhält der Patient eine Trinklösung, welche er am Tag vor der Untersuchung trinken und somit den Darm "leerspülen" muss.
In den meisten Fällen wird diese Untersuchung ambulant durchgeführt.
Dem Patienten wird ein leichtes Schlafmittel über die Vene gespritzt, damit er von der Untersuchung nicht (oder nur sehr wenig) spürt.
Eine richtige Vollnarkose (inklusive Beatmung) ist hierfür nicht notwendig. Nach Erhalt der Betäubung ist allerdings eine Einschränkung der Verkehrstauglichkeit bis zum nächsten frühen Morgen (ca. 4 Uhr) gegeben. Demnach darf der Patient nach der Untersuchung nicht aktiv am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und muss ggf. abgeholt werden oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln abreisen.

Die Untersuchung wird von erfahrenen Ärzten durchgeführt, dennoch kann es im schlimmsten Fall zu Komplikationen wie Verletzungen im Bereich des Darmes oder der benachbarten Strukturen sowie zu Herz-Kreislaufreaktionen oder Beeinträchtigung der Atmung kommen. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wird Ihnen alles noch mal erneut ausführlich erläutert und Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen.


Konventionelles Röntgen

Radiologische Untersuchung der Lunge (Rö-Thorax) und der Nasennebenhöhlen (Rö-NNH)


Labor

Pneumokokkenschutzimpfung

Diese Impfung ist bei unten genannten Patientengruppen von der STIKO (ständige Impfkommission) empfohlen, um eine Lungenentzündung mit dem häufigsten bakteriellen Erreger der Erkrankung zu verhindern oder schwere Verläufe abzumildern. An einer Entzündung der Atemwege durch Pneumokokken sterben in Deutschland jährlich ca. 6.000-10.000 Menschen.

Betroffen sind insbesondere Menschen mit

  • einem Alter > 60
  • die an Herz-Kreislauferkrankungen leidenden
  • mit Stoffwechselerkrankungen
  • mit Atemwegserkrankungen
  • mit entfernter Milz oder funktionsloser Milz
  • mit Störungen des Immunsystems

Die Impfung erfolgt derzeit bei Erwachsenen alle 6 Jahre.
Empfohlen ist üblicherweise die Impfung mit dem 23 valenten Impfstoff Pneumovax® (dieser Impfstoff bewirkt einen Schutz gegenüber 23 der häufigsten Pneumokokken- Bakterienstämme).
Bei Hochrisiko-Patienten (besondere Störung des Immungsystems) ist vorangehend eine Impfung mit dem 13 valenten Impfstoff Prevenar® im Abstand von 6-12 Monaten empfohlen.


Rektoskopie / Rektosigmoidoskopie

Bei einer Enddarmspiegelung (Rektoskopie) wird ein Schlauchsystem, an dessen Ende sich eine Micro Kamera befindet, ähnlich wie bei einer Dickdarmspiegelung, in den Darm eingeführt. Bei dieser Untersuchung wird allerdings nur der Enddarmbereich (Rektoskopie) bzw. der Enddarmbereich inklusive der S-förmigen Krümmung des Darmes (Rektosigmoidoskopie) des Dickdarms untersucht.
Bösartige Tumore, Darmpolypen, Entzündungen oder Blutungen sowie Verlaufskontrollen bei chronischen Darm-Erkrankungen, können so einfach überwacht und diagnostiziert werden. Wenn nötig können während der Untersuchung Proben entnommen werden. Grundvoraussetzung für diese Untersuchung ist die komplette Stuhlfreiheit des untersuchten Darmabschnittes um alle Teilbereiche einsehen zu können. Für diese Zwecke erhält der Patient Medikamente zur Entleerung des Enddarmes. In den meisten Fällen wird diese Untersuchung ambulant durchgeführt. Die Untersuchung wird von erfahrenen Ärzten durchgeführt, dennoch kann es im schlimmsten Fall zu Komplikationen wie Verletzungen im Bereich des Darmes oder der benachbarten Strukturen sowie zu Herz-Kreislaufreaktionen oder Beeinträchtigung der Atmung kommen. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wird Ihnen alles noch mal erneut ausführlich erläutert und Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen.


Sonographie (Ultraschall)

Ultraschalluntersuchung der inneren Organe, des Thorax oder der Schilddrüse


Standorte


Stickoxidmessung in der Ausatemluft (NO)

Die Menge der ausgeatmeten Stickoxide ist gut mit der entzündlichen Reaktionen vergesellschaftet, welche beim Asthma bronchiale eine große Rolle spielt.


Stuhltransplantation

Dabei wird im Labor aufbereiteter Stuhl eines Spenders in den Darm eines Empfängers gebracht.
Diese Maßnahme erfolgt hierzulande nur bei Schädigung der Darmflora durch Clostridium difficile.

Es gibt Studienergebnisse, die positive Ergebnisse bei Colitis ulcerosa zeigen. Als potentielle Anwendungsgebiete kommen in Frage:

  • Morbus Crohn
  • Kollagene,lympozytäre Colitis
  • Reizdarmsyndrom
  • Glutenunverträglichkeit
  • Adipositas
  • Multiple Sklerose
  • Allergien
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom

 


Vorsorge und Prävention

Die Menschen werden immer älter unter anderem auch wegen einer optimalen medizinischen Versorgung und Prävention. Je älter wir werden desto häufiger erkennen wir, dass Gesundheit unser wichtigstes Gut ist.

Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat vom Beginn des vom 35. Lebensjahres an alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung (Check-Up ab 35). In dem Paket der gesetzlichen Krankenkasse sind folgende Leistungen enthalten:

  • Befragung zur Ermittlung des persönlichen Risikoprofils
  • Eine eingehende körperliche Untersuchung
  • Eine Urinanalyse
  • Bestimmung des Cholesterins und des Blutzuckers

Bei Männern wird zusätzlich vom 45. Lebensjahr an eine Tast-Untersuchung der Prostata und des Enddarm sowie auch eine Stuhluntersuchung auf Blutung durchgeführt.


Halten Sie das für ausreichend um Gesundheitsrisiken frühzeitig erkennen zu können? Ihre Gesundheit ist viel zu wichtig, um sich alleine auf die Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkasse zu verlassen.

Nicht (!) vorgesehen in der Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkassen sind:

EKG
(koronare Herzerkrankung, Herzrhytmusstörungen)

Belastungs-EKG
(koronare Herzerkrankung, besseres Verfahren als das alleinige EKG)

Ultraschall der Bauchorgane
Gutes Untersuchungsverfahren zur Untersuchung der inneren Organe, wie z.B. Leber, Milz, Nieren, Harnblase, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse

Ultraschall der Schilddrüse
Entdeckung von kalten Knoten, hieraus kann sich ein Schilddrüsenkarzinom entwickeln

Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße
zum Ausschluss einer Verengung eines hirnzuführenden Gefäßes, Prophylaxe für einen Schlaganfall. Über ein spezielles Verfahren kann die Beschaffenheit des Gefäßaufbaus untersucht werden, hierüber können Rückschlüsse auf den Gesamtzustand des Gefäßsystems gezogen werden.

Spiroergometrie
große Belastungsuntersuchung, Kombination aus Belastungs-EKG und Belastungs-Lungenfunktion. Wichtig zur Testung ihrer Leistungsfähigkeit, sensibles Verfahren zur Diagnose von Herzkreislauferkrankungen und Lungenerkrankungen

Röntgenuntersuchung der Brustorgane
Herzgröße, Ausschluss eines Bronchialkarzinoms

Labor Untersuchung 
Blutbild, Leber-, Nieren-, Schilddrüsenwerte, die routinemäßige Bestimmung von HDL-und LDL-Cholesterin sowie der PSA-Wert zur Früherkennung des Prostatakrebes

Wir empfehlen Ihnen daher den Check-Up der Krankenkassen um individuelle Gesundheitsleistungen (siehe Punkt IGeL) zu ergänzen oder ein bereits bestehendes Check-Up-Paket bei uns zu wählen.


Koronare Herzkrankheit (KHK)

Patientenschulung in Ahlen!

Im Rahmen der von den Krankenkassen aufgelegten Programme für chronisch erkrankte Patienten führen wir regelmäßig Schulungen zu dem Krankheitsbild KHK durch.
KHK oft verbunden mit Bluthochdruck zählt zu den Volkskrankheiten. Um mehr Sicherheit und somit auch Lebensfreude im Umgang mit der eigenen Erkrankung zu erhalten, wurden von den Krankenkassen Chroniker-Programme eingeführt. Diese nennen sich DMP (disease managment program = der Patient managt sich selbst).
Durch die Schulungsprogramme soll Ihre Behandlung und Betreuung verbessert werden und Sie sind besser informiert!
Werden Sie Experte für Ihre chronische Herzerkrankung!

Was lerne ich in diesen Schulungen?

  • Ursachen, was führt zu dieser Diagnose und was bedeutet Sie für den Patienten und seinem Alltag.
  • Selbstkontrolle, erlernen der eigenständigen Blutdruck und Pulsmessung.
  • Lebenswandel/Lebensumstände, wie beeinflussen Ernährung z.B. Cholesterin, Bewegung, Stress und Rauchen meine Herzerkrankung.
  • Behandlungsmöglichkeiten, Bedeutung und richtige Einnahme der verordneten Medikamente.
  • Folgeerkrankungen, welche kann es geben, wie kann man ihnen positiv entgegen wirken.

Wann kann ich an einer Patientenschulung teilnehmen?

Voraussetzung ist, dass Sie an dem Chronikerprogramm für KHK teilnehmen. Die Einschreibung erfolgt kostenlos in unserer oder Ihrer Hausarztpraxis.
Sie können auch an unseren Schulungen teilnehmen, wenn Sie nicht bei uns in Behandlung sind.

Wo finden die Schulungen statt?

Wir bieten unsere KHK -schulung im MVZ, Gebrüder -Kerkmann-Platz in Ahlen an. Termine erfragen sie bitte in der Praxis. Zu den Schulungsterminen werden Sie auch telefonisch und/oder schriftlich informiert.

Muss ich an den Schulungen teilnehmen, wenn ich an einem DMP-Programm teilnehme?

Die Teilnahme ist natürlich immer freiwillig!

Entstehen für mich Kosten?

Die Schulungen sind für Sie kostenlos, wenn Sie im DMP -KHK eingeschrieben sind.

Kann ich auch als Privatpatient an einer Schulung teilnehmen?

Dies ist selbstverständlich möglich. In der Regel übernehmen die privaten Kassen die Kosten für die Schulung, da auch die privaten Krankenkassen ein Interesse an gut informierten Patienten haben.

Wie lange dauert eine Schulung?

Die Schulungen finden an vier Tagen statt. Sie müssen hierfür jeweils
1,5 Stunden einplanen.

 

 



IGeL

Echokardiographie (EKG)

Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat vom Beginn des  35. Lebensjahres an alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung (Check-Up ab 35).

Folgende sinnvolle Leistungen sind jedoch nicht (!) Teil der Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkassen. 

Wir empfehlen Ihnen daher, den Check-Up der Krankenkassen um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) zu ergänzen oder ein bereits bestehendes Check-Up-Paket bei uns zu wählen. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.


Ruhe-EKG
 
koronare Herzerkrankung, Herzrhytmusstörungen

Belastungs-EKG 
koronare Herzerkrankung, besseres Verfahren als das alleinige EKG


Gesundheits-Check Pakete

Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat vom Beginn des  35. Lebensjahres an alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung (Check-Up ab 35).

Folgende sinnvolle Leistungen sind jedoch nicht (!) Teil der Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkassen. 

Wir empfehlen Ihnen daher, den Check-Up der Krankenkassen um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) zu ergänzen oder ein bereits bestehendes Check-Up-Paket bei uns zu wählen. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.


Individuelle Gesundheitsuntersuchung

inklusive Check, Zusatzlabor und EKG

Fitness Check
inklusive Check, Belastungs-EKG plus Lungenfunktion und Basislabor

Komplett Check
Inkl. Fitness Check und Ultraschall der Bauchorgane


Gutachten, Gesundheitsbescheinigungen, Atteste

Gutachten

Zum Beispiel für:

►Anwälte
►Reiserücktrittsversicherungen
►Berufsgenossenschaften
►Sozialgerichte
►Rentenversicherungen
   (inkl. Minderung der Erwerbstätigkeit MdE und Grad der Behinderung GdB)



● Gesundheitsbescheinigungen

Zum Beispiel für:

►Kindergärten, Schulen, Arbeitgeber
►Botschaften und Auslandsaufenthalte
►Flugtauglichkeitsbescheinigung
►Fahrtauglichkeitsbescheinigung


● Widersprüche

Zum Beispiel für:

►Versorgungsämter
►Kuren


● Sporttauglichkeitsatteste / Tauchtauglichkeitsatteste







Laborleistungen

Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat vom Beginn des  35. Lebensjahres an alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung (Check-Up ab 35).

Folgende sinnvolle Leistungen sind jedoch nicht (!) Teil der Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkassen. 

Wir empfehlen Ihnen daher, den Check-Up der Krankenkassen um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) zu ergänzen oder ein bereits bestehendes Check-Up-Paket bei uns zu wählen. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.


Laboruntersuchung Großes Blutbild

Laboruntersuchung Blutsalze
(Natrium, Kalium, Kalzium, Chlorid)

Screening
Leber Niere Bauchspeicheldrüse Harnsäure Stoffwechsel Risikoprofil 

Laboruntersuchung Eisenspeicherwert (Ferritin)

Laboruntersuchung Schilddrüsen-Screening

Laboruntersuchung Testosteron

Labor (Tumormarker)

Labor (Tumormarker)
CEA (Lunge, Darm)


Ultraschalluntersuchungen

Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat vom Beginn des  35. Lebensjahres an alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung (Check-Up ab 35).

Folgende sinnvolle Leistungen sind jedoch nicht (!) Teil der Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkassen. 

Wir empfehlen Ihnen daher, den Check-Up der Krankenkassen um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) zu ergänzen oder ein bereits bestehendes Check-Up-Paket bei uns zu wählen. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.


Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane
Gutes Untersuchungsverfahren zur Untersuchung der inneren Organe: Leber, Gallenblase, Nieren, Bauchspeicheldrüse

Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse
Entdeckung von kalten Knoten, hieraus kann sich ein Schilddrüsenkarzinom entwickeln.

Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern
mit dopplersonographischer Untersuchung
zum Ausschluss einer Verengung eines hirnzuführenden Gefäßes, Prophylaxe für einen Schlaganfall. Über ein spezielles Verfahren kann die Beschaffenheit des Gefäßaufbaus untersucht werden, hierüber können Rückschlüsse auf den Gesamtzustand des Gefäßsystems gezogen werden.

Ultraschalluntersuchung des Herzens
Echokardiographie



Ärzteteam

Herr Dr. med. Michael Offermann


Dr. med. Michael Offermann

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie (Ahlen)

 
Keine weiteren Infos vorhanden!

Herr Dr. med. Martin Grothoff


Dr. med. Martin Grothoff

Facharzt für Innere Medizin (Ahlen)

 
Keine weiteren Infos vorhanden!