• Überörtliche, fachübergreifende Gemeinschaftspraxis

Verkehrsmedizin

Ihre Fahrtauglichkeit auf dem Prüfstand

Die Fahrtauglichkeit kann durch verschiedene Erkrankungen und Behinderungen beeinflusst werden und zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Insbesondere bei der Schlafapnoe sind gesetzlich festgelegte Maßnahmen und Nachweise erforderlich, bei denen wir Sie gerne unterstützen.

Diagnose und Therapie

Pupillographie (kurz: PUI)

Bei der PUI werden die spontanen, unwillkürlichen Pupillenbewegungen aufgezeichnet, welche eine objektive Beurteilung der Tagesschläfrigkeit ermöglichen.

Bei der Messung wird ohne direkten Augenkontakt mit Hilfe einer Kamerabrille die Größe der Pupille bei Dunkelheit vermessen. Bei starker Müdigkeit schwankt die Pupillengröße über einige Minuten sehr, so dass sich hieraus ein Index ergibt, welcher ein Maß für die Schläfrigkeit darstellt.

Insbesondere bei Schlafstörungen wie schlafbezogenen Atmungsstörungen (wie z.B. obstruktive Schlafapnoe, zentrale Schlafapnoe) ist die Erholungswirkung des Schlafes gestört. Neben einer optimalen Therapieeinstellung der schlafbezogenen Atmungsstörung, sollte bei diesen Erkrankungen auch eine ausreichende Wachheit am Tage bestehen. Nach der aktuellen Fahrerlaubnisverordnung muss insbesondere bei einer beruflichen Fahrtätigkeit eine ausreichende Wachheit (Vigilanz) nachgewiesen werden, wobei die PUI als ein Baustein der Diagnostik als Maß der zentralnervösen tonischen Aktivierung eingesetzt werden kann.


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