Innere Medizin | Gastroenterologie

Wir kümmern uns um Ihr Magen - Darmsystem

Die Gastroenterologie ist ein Teilgebiet der inneren Medizin, das sich mit den Krankheiten des Verdauungsapparates befasst.

Beispiele, für die bei uns angebotenen Untersuchungen finden Sie unten aufgeführt.
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich zu den einzelnen Untersuchungen.

In angenehmer Umgebung möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sämtliche Anliegen rund um das Thema Magen-und Darmerkrankungen zu besprechen.
Auch vermeintlich unangenehme Fragen können Sie bei uns ohne Scheu stellen.

Uns ist wichtig, dass Sie sich vertrauensvoll an uns wenden können und fachlich kompetent betreut fühlen!

 

Diagnose und Therapie

Abdomensonographie (Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane)

Die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane (Abdomensonographie) ist eine bildgebende Röntgenstrahlen-freie Darstellung der Bauchorgane. Mit dieser Untersuchung lassen sich schmerzlos die Strukturen verschiedener Organe und Körperregion untersuchen.
Dieses Untersuchungsverfahren wird angewandt zur Abklärung oder Verlaufskontrolle von Ober-Mittel- und Unterbauchbeschwerden.
Folgende Organe können mittels Ultraschalltechnik dargestellt und beurteilt werden:

• Leber: Zum Beispiel Fettleber oder Leberzysten
• Gallenblase: Zum Beispiel Gallenblasensteine, Gallenblasenpolypen
• Nieren: Zum Beispiel Nierensteine, Harnstauung, Zystennieren
• Bauchspeicheldrüse: Zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchspeicheldrüsensteine
• Milz: Zum Beispiel Milzvergrößerung
Da Luftanreicherung im Bauchraum bei der Auswertung der Untersuchung störend sein kann, wäre es von Vorteil, wenn Sie bei der Untersuchung nüchtern sind. Grundvoraussetzung ist dieses allerdings nicht.


Allgemeines zur Darmspiegelung

Bei den Darmspiegelungen gibt es verschiedene Möglichkeiten unterschiedliche Teilabschnitte des Darmes zu untersuchen. Je nachdem welcher Darmabschnitt, oder ob der gesamte Darm untersucht wird, werden die Untersuchungen unterschiedlich bezeichnet. Wird lediglich der Mastdarm (Rektum) untersucht, so bezeichnet man es als Rektoskopie. Wird der Untersuchungs-Schlauch bis in den s-förmigen Bereich des Dickdarmes vorgeschoben wird es als Sigmoidoskopie (auch Rektosigmoidoskopie) benannt. Die Untersuchung des kompletten Dickdarmes wird als Koloskopie bezeichnet.


CED-Betreuung

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind Krankheitsbilder, die chronisch verlaufen und durch akute Schübe gekennzeichnet sind. Oft ist eine Anpassung der Therapie im Verlauf erforderlich. Sollten Sie an einer CED erkrankt sein, können Sie sich sowohl bei akuten Beschwerden, als auch zu Verlaufskontrollen bei uns vorstellen.


Coloskopie (Dickdarmspiegelung)

Bei einer Dickdarmspiegelung (Koloskopie) wird ein Schlauchsystem, an dessen Ende sich eine Micro Kamera befindet, über den After in den Darm eingeführt. Bei dieser Untersuchung wird der gesamte Bereich des Dickdarms untersucht.
Bösartige Tumore, Darmpolypen, Entzündungen oder Blutungen sowie Verlaufskontrollen bei chronischen Darm-Erkrankungen, können so einfach überwacht und diagnostiziert werden. Wenn nötig können während der Untersuchung Proben entnommen werden, Polypen werden direkt abgetragen.

In seltenen Fällen, z. B. bei sehr großen Polypen, ist es erforderlich, eine Einweisung ins Krankenhaus auszustellen, weil eine ambulante Behandlung in der Praxis zu risikoreich wäre oder eine Nachüberwachung erforderlich ist.
Grundvoraussetzung für diese Untersuchung ist die komplette Stuhlfreiheit des Dickdarmes um alle Teilbereiche einsehen zu können. Für diese Zwecke erhält der Patient eine Trinklösung, welche er am Tag vor der Untersuchung und am Tag der Untersuchung trinken und somit den Darm "leerspülen" muss. (siehe auch „Vorbereitung zur Darmspiegelung“). Ihre Mitarbeit bei der Vorbereitung und die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit vor der Untersuchung ist immens wichtig, da der Untersucher die Schleimhaut sonst nicht zuverlässig beurteilen kann.

Diese Untersuchung wird bei uns in der Regel mit einer sogenannten Analgosedierung („Schlafspritze") durchgeführt. Nach der Untersuchung ist dann eine Einschränkung der Verkehrstauglichkeit bis zum nächsten frühen Morgen (ca. 4 Uhr) gegeben. Demnach dürfen Sie nach der Untersuchung nicht aktiv am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und müssen bei uns in der Praxis. abgeholt werden.
Die Untersuchung wird immer von erfahrenen Ärzten durchgeführt, dennoch müssen Sie über Risiken aufgeklärt sein, wie im schlimmsten Fall auftretende Komplikationen, wie Verletzungen, Herz-Kreislaufreaktionen. Sie haben vor der Untersuchung einen Gesprächstermin und können dann offene Fragen klären.
Außerdem erhalten Sie genaue Informationen, wann und ob eine erneute Kontrolle des Befundes erforderlich ist.

Zusatz-Leistung: Standartmäßig wird für die Aufdehnung des Darmtraktes zur besseren Beurteilbarkeit während der Untersuchung Raumluft verwendet. Dies kann nach der Untersuchung zu blähungsbedingten Beschwerden führen. Um dies zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, an Stelle von Raumluft CO2 zu verwenden. Dies verringert das Auftreten von Beschwerden nach der Untersuchung erheblich. Leider werden die anfallenden Kosten bisher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Wir bieten Ihnen diese Zusatzleistung gegen eine Selbstbeteiligung von 20 Euro an. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr dazu erfahren wollen


Ileocoloskopie

In manchen Fällen ist es wichtig, bei der Darmspiegelung auch bis in den letzten Teil des Dünndarms zu schauen und ggf. Proben zu entnehmen. Die Spiegelung bis in das letzte Teil des Dünndarms nennt man „Ileocoloskopie“.

Zusatz-Leistung: Standartmäßig wird für die Aufdehnung des Darmtraktes zur besseren Beurteilbarkeit während der Untersuchung Raumluft verwendet. Dies kann nach der Untersuchung zu blähungsbedingten Beschwerden führen. Um dies zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, an Stelle von Raumluft CO2 zu verwenden. Dies verringert das Auftreten von Beschwerden nach der Untersuchung erheblich. Leider werden die anfallenden Kosten bisher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Wir bieten Ihnen diese Zusatzleistung gegen eine Selbstbeteiligung von 20 Euro an. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr dazu erfahren wollen


Oesophagogastroduodenoskopie (Magenspiegelung)

Bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie, oder auch Ösophago-Gastroskopie) wird das Endoskop, ein Schlauchsystem, an dessen Ende sich eine Micro Kamera befindet, in den Magen eingeführt. Bei der Durchführung einer Ösophago-Gastro-Duodenoskopie wird der Schlauch bis in den ersten Abschnitt des Dünndarmes vorgeschoben. So können Auffälligkeiten der Schleimhaut erkannt, beurteilt und durch Entnahme von kleinen Proben (Biopsien) unter dem Mikroskop mitbeurteilt werden.

Diese Untersuchungsverfahren werden zum Beispiel zur Abklärung bei Sodbrennen und unklaren Oberbauchbeschwerden durchgeführt. Wenn Sie diese Untersuchung mit einer sogenannten Analgosedierung („Schlafspritze") durchführen lassen, ist eine Einschränkung der Verkehrstauglichkeit bis zum nächsten frühen Morgen (ca. 4 Uhr) gegeben. Demnach dürfen Sie nach der Untersuchung nicht aktiv am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und müssen bei uns in der Praxis abgeholt werden.

Die Gastroskopie kann nur nüchtern durchgeführt werden, das bedeutet, dass Sie vorher weder essen noch trinken dürfen.
Die Untersuchung wird immer von erfahrenen Ärzten durchgeführt, dennoch müssen Sie über Risiken aufgeklärt sein, wie im schlimmsten Fall auftretende Komplikationen, wie Verletzungen im Bereich des Magens oder der Speiseröhre kommen sowie zu Herz-Kreislaufreaktionen oder Beeinträchtigung der Atmung. Sie haben die Möglichkeit vor der Untersuchung mit dem Untersucher zu sprechen und Fragen zu stellen.
Nach der Untersuchung erhalten Sie bzw. Ihr Hausarzt einen Befund, sowie eine Empfehlung zu ggf. weiterführend erforderlichen Maßnahmen (zum Beispiel bei Nachweis von Helicobacter Bakterien).


Refluxberatung

Die Refluxkrankheit (oft für den Patienten mit „Sodbrennen“ verbunden) ist ein krankhaft gesteigerter Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre, der sich im Liegen in vielen Fällen verstärkt. Dies kann auch zu einer Entzündung unterschiedlichen Ausmaßes in der Speiseröhre führen und zu Veränderungen der Speiseröhrenschleimhaut. Manchmal ist zur Diagnostik eine Magenspiegelung mit genauer Beurteilung der Speiseröhre und ggf. Probenentnahme erforderlich. Medikamente oder eine Ernährungsumstellung können die Beschwerden lindern. Je nach Ursache ist manchmal auch die Empfehlung zur Operation notwendig.
Wir beraten und behandeln Sie auch zu diesem Krankheitsbild.


Reizdarm/Reizmagenberatung

Das Reizdarmsyndrom zählt zu den funktionellen Darmerkrankungen. Typisch für das RDS ist, dass sich keine biochemischen oder strukturellen Ursachen finden. Die Symptome sind mit anderen Darmerkrankungen verwechselbar, eine genaue Anamnese und ggf. Ausschlussdiagnostik ist daher erforderlich. Obwohl es sich um eine ungefährliche Erkrankung handelt, kann es die Lebensqualität des Betroffenen beeinträchtigen.
Zum einen kann das RDS mit vorwiegend Durchfall und zum anderen mit Verstopfung einhergehen. Oft hilft den Betroffenen schon, zu wissen, dass es sich um keine gefährliche Erkrankung handelt. In den anderen Fällen gibt es durchaus Möglichkeiten, die Symptome zu verbessern.
Ähnlich verhält es sich mit dem Reizmagensyndrom.


Rektoskopie/Rektosigmoidoskopie (Enddarmspiegelung)

Bei einer Enddarmspiegelung (Rektoskopie) wird ein Schlauchsystem, an dessen Ende sich eine Micro Kamera befindet, ähnlich wie bei einer Dickdarmspiegelung, über den After in den Darm eingeführt. Bei dieser Untersuchung wird allerdings nur der Enddarmbereich (Rektoskopie) bzw. der Enddarmbereich inklusive der S-förmigen Krümmung des Dickdarmes (Rektosigmoidoskopie) des Dickdarms untersucht. Die Vorbereitung erfolgt mittels eines Einlaufs (Einleiten einer Flüssigkeit über den Anus in den Darm bezeichnet) in unserer Praxis vor der Untersuchung.
Welche Untersuchung bei Ihnen erforderlich oder sinnvoll ist, wird vorher mit dem Untersucher besprochen.


Vorsorgecoloskopie

Ab dem 55. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge (danach alle 10 Jahre). Bei Patienten, die ein erhöhtes Risiko aufweisen (z. B. „Darmkrebs“ in der Familie) wird die Untersuchung auch schon früher empfohlen.
Alle zwei Jahre werden die Kosten für den Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl (iFOBT) übernommen. Auch diesen Test können Sie bei uns durchführen lassen

Zusatz-Leistung: Standartmäßig wird für die Aufdehnung des Darmtraktes zur besseren Beurteilbarkeit während der Untersuchung Raumluft verwendet. Dies kann nach der Untersuchung zu blähungsbedingten Beschwerden führen. Um dies zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, an Stelle von Raumluft CO2 zu verwenden. Dies verringert das Auftreten von Beschwerden nach der Untersuchung erheblich. Leider werden die anfallenden Kosten bisher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Wir bieten Ihnen diese Zusatzleistung gegen eine Selbstbeteiligung von 20 Euro an. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr dazu erfahren wollen.



IGeL

CO2 Insufflation bei der Darmspiegelung

Sehr geehrte Patientin,
Sehr geehrter Patient,

um die Schleimhautoberfläche Ihres Darms optimal beurteilen zu können, ist es notwendig, den Darm mittels Luft (Raumluft) zu entfalten. Diese kann nach dem Eingriff zu einem Völlegefühl bis hin zu krampfartigen Beschwerden führen.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, CO2 anstelle von Raumluft für die Entfaltung des Darmes zu verwenden.
C02 wird schneller über die Darmwand aufgenommen und letztendlich über die Lunge abgeatmet. Dies beschleunigt das Entblähen des Darms nach dem Eingriff und vermindert Beschwerden.

Zurzeit wird die Untersuchung mit C02 leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sodass wir Ihnen 20,00€ in Rechnung stellen müssen.

 



Ärzteteam

Frau Dr. med. Pauline Gams


Dr. med. Pauline Gams

Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

 

am Standort Gütersloh

Herr Dr. med. Michael Offermann


Dr. med. Michael Offermann

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

 

Am Standort Ahlen

Frau Dr. med. Monika Henn


Dr. med. Monika Henn

Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

 



Lebenslauf
10.2007 - 03.2011
Assistenzärztin der Inneren Medizin im Krankenhaus Greven
04.2011 - 09.2014
Assistenzärztin der Inneren Medizin im Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup, Weiterbildung in der Gastroenterologie
10.2014 - 12.2018
Oberärztin der Inneren Medizin im Krankenhaus Greven
seit 01.2019
angestellte Ärztin des MVZ Ahlen


Qualifikationen
03.2015
Anerkennung als Fachärztin für Innere und Gastroenterologie


Mitgliedschaften
Bundesverband Gastroenterologie Deutschland (BVGD)
Deutsche Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechsel (DGVS)
Arbeitskreis für Gastroenterologie Münster und Münsterland e.V.